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Archiv für Oktober, 2007

Cindy (Tita)

Hallo zusammen,
Vor ca. 4 wochen haben wir Cindy oder auch Tita genannt bei euch geholt und ich muss sagen, dass wir keine bessere Entscheidung hätten treffen können. Cindy hat sich super bei uns eingelebt und ist ein sehr anhänglicher und treuer Begleiter geworden.

Sie ist unkompliziert, obwohl sie ein problem mit anderen hunden hat. Um das aus der Welt zu schaffen, besuchen wir seit ca. 2 Wochen eine Hundeschule und versuchen Cindys Problem mit viel Geduld in den Griff zu bekommen. und ich muss sagen, bisher macht sie sich gut und wir haben Einiges zu tun.

Jedoch ist sie sehr gelehrig und für diese kurze Zeit hat sich ihr Verhalten schon gebessert. Freilaufen können wir sie noch nicht lassen aber mit genug Training bekommen wir auch das hin.

Bis dann und vielleicht können wir euch ja mal besuchen kommen
Mona & Cindy

nach oben... Geschrieben von Annette am Montag 15. Oktober 2007

Das Kaninchen als Haustier

Unsere Hauskaninchen stammen vom europäischen Wildkaninchen ab. Zwar leben Hauskaninchen nun schon seit vielen Jahren in der Nähe des Menschen, aber trotzdem sind sie den wilden Verwandten in der freien Natur noch immer sehr ähnlich. Wie diese leben sie gerne in Gesellschaft mit anderen Kaninchen, graben tiefe Gänge und Höhlen, halten Männchen machend neugierig Ausschau, hoppeln weite Strecken und schlagen fröhlich Haken.

Wohngemeinschaft erwünscht
Deswegen solltet Ihr Eure Kaninchen immer mit einem anderen Kaninchen zusammen halten. Noch schöner ist es für Euer Kaninchen, wenn es in einer Gruppe aus drei bis fünf Kaninchen lebt. Alleine würde es ihm nicht gefallen, da es sehr gerne mit Kaninchen kuschelt, herumtollt und spielt. Ihr könnt die Kaninchen entweder in der Wohnung in einem ausreichend großen Gehege (mindestens 150 x 75 cm) mit Auslauf in einem kaninchensicheren Zimmer halten oder im Garten in einem großen Gehege (6m2 für 2-3 Tiere), aus dem die Kaninchen nicht ausbrechen können, vor Feinden sicher sind und vor wechselnden Temperaturen im Sommer und Winter geschützt sind.

„Fremdeln“?
Kaninchen kuscheln sich beim Schlafen gerne an ihre Artgenossen, vor Menschen haben sie aber eher Angst. Sie mögen es deswegen nicht so gerne, wenn sie auf den Arm genommen und gedrückt werden. Ihr werdet aber schnell feststellen, wie viel Spaß es machen kann, die Kaninchen beim Spielen und Herumtollen miteinander zu beobachten. Wenn Ihr viel Geduld habt und die Kaninchen mit der Hand füttert gewöhnen sie sich schneller an Euch und verlieren ein wenig von ihrer Angst. Aber bitte zieht nie Eure Kaninchen an den Ohren, das tut ihnen sehr weh und sie beißen dann vielleicht.

Was Frisches gibt´s immer zum knabbern
Im Kaninchengehege dürfen Heuraufen und Tränkeflaschen nicht fehlen, denn Kaninchen müssen die Möglichkeit haben, den ganzen Tag an frisches Heu und Wasser zu kommen. Zusätzlich brauchen sie einen Keramiknapf für frisches Obst (Apfel oder Birne), Gemüse (Möhren, Broccoli, Sellerie, Fenchel, Spinat, Chicorée oder Blattsalat) und Grünfutter (Löwenzahn, Klee, Petersilie, Gräser). Fertiges Körnerfutter braucht ein gesundes Kaninchen zur ausgewogenen Ernährung nicht. Die regelmäßige Fütterung großer Mengen von Körnerfutter kann sogar zu Darmerkrankungen führen. Denkt bitte daran, dass Ihr Euren Kaninchen kein gespritztes oder verwelktes Futter oder Grünfutter vom Straßenrand anbietet, weil es zu sehr von Autoabgasen belastet ist.

Ein ruhiges Gemüt
Zum Schlafen braucht jedes Kaninchen seinen eigenen Unterschlupf, dieser dient auch gleichzeitig als Rückzugsmöglichkeit und Schutz, weil sich Eure Kaninchen sehr leicht erschrecken können. Auch unter Wurzeln, Ästen oder Röhren verstecken Kaninchen sich gerne. Beachtet unbedingt, dass Ihr Euch den Kaninchen nur langsam nähert und sie nicht erschreckt.

Fitnessparcour
Um für ausreichend Beschäftigung für Eure Kaninchen zu sorgen solltet Ihr ihnen die Möglichkeit zum Buddeln geben. Füllt eine große Blumenschale mit Erde oder Sand und Ihr werdet sehen, dass die Kaninchen mit Freude darin graben. Auch lieben Kaninchen es, erhöhte Ebenen als Ausguck aufzusuchen. Deswegen stellt ihnen doch einen Baumstamm oder eine Kiste in ihr Gehege, so dass sie alles in ihrer Umgebung überblicken können.
Da sich Kaninchen sehr gerne und viel bewegen möchten, brauchen sie täglichen Auslauf. Entweder im Zimmer, wobei darauf zu achten ist, dass sie keine Kabel oder giftigen Pflanzen anknabbern können oder aber in einem sicheren Gehege im Garten. Damit sie sich auch in einem nur kurzzeitig im Garten aufgestellten Gehege wohl fühlen, sollten Häuschen, Äste, Wurzeln und Röhren darin aufgestellt werden.

Stubenrein muss sein!
Für eine regelmäßige Reinigung des Kaninchengeheges solltet Ihr sorgen, weil Eure Kaninchen sehr reinliche Tiere sind und sich eine saubere Umgebung wünschen. Die Toilettenecke sollte sogar täglich gesäubert werden. Kaninchen können auch stubenrein werden, das heißt, dass sie nicht in die Wohnung machen, sondern in eine Schale mit Einstreu, die in den Raum gestellt wird.

Darauf solltet Ihr unbedingt achten
Sollte Euch auffallen, dass ein Kaninchen sein Futter verweigert oder Durchfall hat, verklebte Augen oder Nasenausfluss bekommt, oder Schwierigkeiten beim Kauen hat, dann sprecht bitte Eure Eltern darauf an, es kann nämlich sein, dass das Tier krank geworden ist und dringend zum Tierarzt muss.

Auszug aus www.jugendtierschutz.de

nach oben... Geschrieben von Annette am Mittwoch 17. Oktober 2007

Das Meerschweinchen als Haustier

Das Meerschweinchen kommt aus Südamerika, wo es vor ca. 400 Jahren mit Seefahrern nach Europa kam. Mittlerweile ist es bei uns ein beliebtes Haustier und braucht um sich wohl fühlen zu können andere Meerschweinchen als Spielgefährten. Selbst wenn Ihr viel Zeit mit Euren Meerschweinchen verbringt, könnt Ihr einen Artgenossen niemals ersetzen. Damit Euer Meerschweinchen glücklich ist, haltet es bitte niemals einzeln. Es braucht mindestens ein anderes Meerschweinchen, mit dem es zusammenlebt, um zufrieden zu sein.

Meerschweinchen sind sehr interessante Tiere, wenn Ihr sie beobachtet. Versucht herauszufinden, wie viele verschiedene Töne Meerschweinchen machen können.

Meerschweinchen werden nicht gerne herumgetragen. Viele Meerschweinchen machen sich dann ganz steif. Das ist ein Zeichen, dass sie Angst haben.

Auskundschaften macht gute Laune
Meerschweinchen sind sehr lebhaft und brauchen deshalb viel Platz um ausgiebig spielen oder laufen zu können. Aber sie fühlen sich nur wohl, wenn sie ausreichen Deckung haben. Stelle mehrere Schlafhäuser und Unterschlüpfe im Zimmer auf und beobachte, was passiert. Die Meerschweinchen erkunden das Zimmer und bewegen sich dabei immer von Unterschlupf zu Unterschlupft. Große, weite Flächen meiden sie.

Jedem sein eigens Häusl´e
Der Käfig für 2- 3 Meerschweinchen sollte mindestens 150 x 80 cm groß sein. Zum Einstreuen legt Ihr zuerst Zeitungspapier, darüber saugfähige Heimtierstreu. Jedes Tier möchte auch ein eigenes Haus, das sollte mindestens 20 cm x 15 cm lang und breit sein und eine Höhe von 15 cm haben. Um sich sicher und geborgen fühlen zu können, solltet Ihr ihnen Korkröhren, Wurzeln und Äste (keine giftigen Baumarten verwenden) hinein stellen. Da die Zähne des Meerschweinchens ständig wachsen, brauchen sie Zweige und Heu zum Beknabbern. Das ist quasi die Zahnpflege des Meerschweinchens. Dadurch nutzen sich die Zähne ab.

Frische Küche
Um sich mit Heu oder frischen Kräutern bedienen zu können, sollten auch 2 Raufen angebracht sein. Wasser bekommt es von einer Nippeltränke und muss den ganzen Tag frisch zur Verfügung stehen. Meerschweinchen fressen gerne frisches Obst (Äpfel, Erdbeeren, Bananen, Melonen, Weintrauben), Gemüse (Möhren, Paprika, Sellerie, Knollenstücke, Zucchini) und ungespritztes Grünfutter (Löwenzahn, Huflattich, Schafgarbe, Luzerne, Spitzwegerich). Wenn Ihr die Meerschweinchen täglich füttert, werden sie Euch bald mit freudigem Quieken begrüßen.

Wir bitten um Eure Aufmerksamkeit!
Wenn eines Eurer Meerschweinchen nicht zum Fressen kommt oder Durchfall hat, informiert sofort Eure Eltern. Euer Meerschweinchen ist wahrscheinlich krank.

Sprache des Meerschweinchens
Glucksen, Grunzen Zufriedenheitsausdruck, sie zeigen das sie sich sauwohl fühlen

Hohes und lautes Quieken Ruf nach Aufmerksamkeit, Betteln nach Futter, Verlassenheitslaut von Jungen, Angst, Schmerz

Brummen, knattern bei Aufregung

Leises Quiezen Die Meerschweinchen fühlen sich wohl, manche Meerschweinchen kommentieren jeden ihrer Schritte mit einem leisen “muck muck”.

Gurren Beruhigungslaut, sie Meerschweinchen sind zufrieden

Zähneklappern, schnarren, zischen,
cirpen Erregung, Ausruck von Aggression, Warnung des Gegners, Unruhe, Angst; Meerschweinchen klappern auch mit den Zähnen wenn sie sich streiten, es wird eingesetzt um zu drohen

Auszug aus www.jugendtierschutz.de

nach oben... Geschrieben von Annette am Mittwoch 17. Oktober 2007

Das Pferd als Freund

Das Pferd als Haustier dient dem Menschen seit Jahrtausenden als Reit-, Last- und Zugtier. Glücklicherweise hat sich dies geändert! So sehen viele Menschen heute das Pferd als guten, treuen und zuverlässigen Freund an ihrer Seite. Und das ist gut so, denn ein Pferd ist kein Reitgerät!

Früher lebte das Pferd in offenen Steppen in großen Herden. Pferde sind Pflanzenfresser, die täglich bis zu 18 Stunden mit Fressen verbringen. Deshalb ist es auch heute sehr wichtig, dass Pferde mit vielen anderen Pferden zusammen gehalten werden und unbedingt täglichen Freilauf mit anderen Pferden auf einer Koppel erhalten.

Was könnt Ihr auf der Weide beobachten?
Beim Grasen gehen Pferde langsam, aber stetig vorwärts. Dieses Verhalten tritt unabhängig davon auf, ob eine Weide einen üppigen Graswuchs aufweist oder nur spärlich bewachsen ist. Denn in der Natur ziehen die Wildpferdeherden langsam weiter und legen täglich etwa 20 km zurück.

Pferde sind Herdentiere und haben ein ausgeprägtes Bedürfnis, mit anderen Pferden ständig Sicht-, Hör-, Geruchs- und Körperkontakt zu haben. Die Herde bedeutet für alle Mitglieder einen guten Schutz. Im Schutz der Herde müssen nicht alle Pferde wachsam sein. Ein Teil kann sich ausruhen, während ein anderer Teil der Herde die Umgebung beobachtet. Sobald ein Tier eine Gefahr erkennt oder zu erkennen glaubt, signalisiert es das den anderen Pferden durch Heben des Kopfes, Ausrichten der Augen und Ohren in die Richtung der Gefahr und nervöses Schnauben und zeigt somit, dass etwas nicht stimmt. Die anderen Pferde befinden sich nun auch in Alarmbereitschaft. Sobald ein Pferd der Herde flieht, galoppieren die anderen Herdenmitglieder sofort hinterher.

Oft kraulen sich immer wieder die gleichen Pferde oder dösen gemeinsam. Beim Kraulen beknabbert ein Pferd das andere am Mähnenkamm, das andere drückt sein Wohlbefinden aus, indem es seine Oberlippe vorstülpt und den Hals streckt.

Eure täglichen Aufgaben
Zu Eurer täglichen Aufgabe gehört sicherlich auch das Ausmisten der Box. Pferde legen sich nur gerne hin, wenn die Einstreu trocken und sauber ist.

Außerdem gehören zur täglichen Arbeit das Auskratzen der Hufe und das Putzen des Felles mit Striegel und Bürste.

Leckerbissen oder Bauchschmerzen?
Äpfel und Möhren sind besondere Leckerbissen für dein Pferd. Mit Getreide (Kraftfutter) solltest Du lieber vorsichtig sein, da es sehr energiereich ist. Und Zucker gehört nicht auf den Speiseplan Eures Lieblings, denn davon kann ein Pferd sehr schlimme Bauchschmerzen bekommen!

Das Pferd - Euer Freund
Bitte denkt auch beim Reiten daran, dass Euer Pferd ein fühlendes Lebewesen ist. Schlagt es nicht mit der Gerte.

Wenn Ihr kein eigenes Pferd habt aber trotzdem gerne Reiten lernen möchtet, sucht Euch einen guten Reitstall.

Wie erkennt Ihr einen guten Reitstall?

Alle Pferde dürfen täglich mehrere Stunden auf die Koppel, und zwar im Sommer und im Winter

Die Pferde dürfen in Herden zusammen auf die Koppel hinaus.

Kein Pferd muss mehrere Stunden am Tag arbeiten.

Dein Reitlehrer/ Deine Reitlehrerin zeigt Dir, wie ein Pferd richtig geputzt, gesattelt und aufgetrenst wird. Unter Anleitung darfst Du diese Aufgaben selbst übernehmen.

Dein Reitlehrer / Deine Reitlehrerin macht Führübungen. In diesen Übungen führst Du Dein Pferd am Strick und lernst die richtigen Zeichensprache vom Boden aus. Nur so werden Mensch und Pferd zu einem guten Team.

Erst nachdem Du mit Deinem Pferd vom Boden aus vertraut bist, wird Dich ein guter Reitlehrer auf das Pferd setzen. Hier beginnst Du mit einfachen Übungen im Schritt. So bekommst Du ein Gefühl für das Gleichgewicht, das Du beim Reiten brauchst.

Ist Euer größter Traum ein eigenes Pferd?
Grundsätzlich ist der Unterhalt eines Pferdes recht teuer. Dies sollten Eure Eltern bedenken, bevor sie den Kauf eines Pferdes ernsthaft in Erwägung ziehen. Allein die Unterstellung eines eigenen Pferdes kostet in der Regel zwischen 200 und 300 Euro. Hinzu kommt, dass ein Pferd alle 8-10 Wochen zum Hufschmied muss. Außerdem muss ein Pferd regelmäßig entwurmt und geimpft werden. Gerade bei älteren Pferden sollte der Tierarzt auch regelmäßig ein- bis zweimal im Jahr die Zähne kontrollieren. Hinzu kommt, dass ein Pferd auch krank werden kann. Hier muss der Tierarzt gerufen werden. Je nach Erkrankung des Pferdes können hier hohe Kosten auf Eure Eltern zukommen. Außerdem solltet Ihr regelmäßig Unterricht bei einem guten Reitlehrer nehmen.

Die Kosten für ein Pferd könnt Ihr natürlich nicht aufbringen. Hier sind Eure Eltern gefragt. Aber selbst wenn die Eltern dazu bereit sind, kommt einiges an Verantwortung auf Euch zu, denkt darüber in Ruhe nach, ob Ihr das wirklich möchtet:

Ein Pferd ist ein Freund und Familienmitglied und zwar ein Pferdeleben lang. Ihr übernehmt Verantwortung für einen sehr langen Zeitraum, denn ein Pferd kann über 30 Jahre alt werden.

Ist es das Tier, das Ihr liebt? Oder liebt Ihr mehr das Reiten? Denke ehrlich über die Frage nach. Würdet Ihr ein Pferd auch behalten wollen und Euch täglich liebevoll um ein Pferd kümmern, wenn es krank wäre oder Ihr vielleicht irgendwann für ein Pony zu groß seit?

Wer Pferdehaltung ernst nimmst, sollte jeden Tag nach seinem Pferd schauen. Im Winter ist es manchmal ziemlich kalt. Und trotzdem wartet Euer Pferd auf Euch, denn es möchte, dass Ihr Euch mit ihm beschäftigt.

Auszug aus www.jugendtierschutz.de

nach oben... Geschrieben von Annette am Mittwoch 17. Oktober 2007

Der Hund als Haustier

Der Hund, bekannt als unser ältestes Haustier, war bereits vor tausenden von Jahren ein vom Wolf abstammender Jagdbegleiter. Sein feines Gehör und sein ausgeprägter Geruchssinn waren dem Menschen schon damals sehr hilfreich. Heute sprechen wir jedoch vom „besten Freund des Menschen“ und können ihn in kleinen Gruppen oder auch einzeln halten. Beachtet aber, je weniger Platz für ihn vorhanden ist, oder je kleiner Eure Wohnung ist, desto kleiner sollte auch Euer Hund sein.

Wenn Ihr ein Welpen möchtet, sollte er mindestens 10 bis 12 Wochen alt sein, da ist er von seiner Mutter entwöhnt und konnte zusammen mit seinen Geschwistern Selbstvertrauen entwickeln. Sollte Eure Wahl jedoch auf einen nicht mehr ganz jungen Hund fallen, wird auch er sich sehr schnell an Euch gewöhnen. Schaut doch einfach mit Euren Eltern mal in einem Tierheim vorbei, dort findet Ihr sicher ganz viele, die sich nach einem neuen, glücklichen Zuhause sehnen. Ihr solltet Euch darüber im Klaren sein, dass Ihr mit einem Hund eine sehr große Verantwortung übernehmt. Seine Menschenfamilie ersetzt ihm sein Rudel, hier gelten gewisse Regeln die beide befolgen müssen, das heißt Ihr und Euer Hund, schließlich seit Ihr für ihn sein Rudelführer.

Ruhe bitte!
In der Wohnung braucht er seinen festen Platz wo er schlafen kann. Er soll sich dort zurückziehen können und immer freien Zugang dazu haben. Je nach Beschaffenheit des Bodens, braucht er einen Korb, Matte oder eine Decke. Bei kaltem Steinboden könnte er krank werden und eine Blasen- oder Nierenentzündung bekommen. Wenn er sich auf seinen Ruheplatz zurückzieht, möchte er weder spielen noch gestreichelt werden. Er möchte seine Ruhe. Es ist ganz wichtig, dass Ihr dies respektiert.

Bei der Ernährung Eures Hundes ist vor allem wichtig, dass Ihr ihm nicht Euer übrig gebliebenes Mittagessen füttert! Er braucht seine eigene Mahlzeit, aus seinem eigenen Futternapf, das aus gutem Fertigfutter, etwas gekochtem Gemüse (Mohrrüben) und Obst bestehen kann. Verachtet er Gemüse oder Obst, braucht Ihr Euch keine Sorgen machen, bei qualitativ gutem Fertigfutter erhält er auch genügend Nährstoffe. Seine erste Mahlzeit kann morgens erfolgen, anschließend noch einmal am Nachmittag. Zum Trinken braucht er frisches Wasser, angeboten in einem extra Napf und immer ausreichend vorhanden. Dies solltet Ihr ihm nicht als Futter geben: Kein rohes Fleisch (kann zu tollwutähnlicher Krankheit führen), keine Knochen (können zu Verstopfung führen), keine Tischabfälle wie Fischreste mit Gräten (Erstickungsgefahr), keine Süßigkeiten und keine Milch (wird von den meisten Hunden nicht vertragen).

Schnüffelfreunde finden
Damit Euer Hund ein glückliches Hundeleben hat, ist es wichtig, dass er sehr viel Auslauf bekommt. Bekannt als Lauftier will er täglich lange Strecken zurücklegen können. Hierfür benötigt Ihr ein Halsband oder besser ein Hundegeschirr und eine Leine und vor allem aber müsst Ihr genügend Zeit für ihn haben. Im besten Fall kann er selbständig von der Wohnung in einen großen Garten. Aber auch ein Garten ersetzt auf gar keinen Fall den täglichen Spaziergang. Beim Spazierengehen schnüffelt er viel am Boden und an den Bäumen. Hier haben bereits andere Hunde ihre Duftmarken hinterlassen. Der sehr feine Geruchssinn macht es möglich, dass Euer Hund diese Botschaften entschlüsseln kann. Er weiß also ganz genau, wann ein anderer Hund an dergleichen Stelle war. Ein Hund braucht auch Hundefreunde um zufrieden zu sein. Ihr lernt sicher bei Euren Spaziergängen andere Hundehalter kennen. Die Hunde sollten sich vertragen. Vielleicht spielen sie sogar miteinander. Wenn dies der Fall ist, solltet ihr Euch regelmäßig für gemeinsame Spaziergänge verabreden.

Öfter „was“ erledigen lassen
Damit Euer Hund sein „großes“ und „kleines“ Geschäft erledigen kann, müsst Ihr mindestens viermal mit ihm raus. Wenn es soweit ist bemerkt Ihr dies an seinem Verhalten, er schnüffelt mit gesenktem Kopf am Boden und sucht nach einem „Plätzchen“. Vermeiden solltet Ihr aber bitte Kinderspielplätze mit Sandkasten(unhygienisch). Um keine Ärgernisse bei andern Menschen hervorzurufen, solltet Ihr die Hinterlassenschaften einfach mit einer Tüte aufnehmen und im nächsten Abfalleimer entsorgen.

Die geduldige Hundeschule
Euer gemeinsames Ziel sollte ein harmonisches Zusammenleben sein. Um dies zu erreichen, sollte Euer Hund ein paar Grundbegriffe des Gehorsams befolgen können wie zum Beispiel „Komm“, „Sitz“, „Platz“ „Bleib“. Um ihm das Lernen solcher Befehle zu erleichtern ist es wichtig, dass Ihr immer die gleichen Begriffe verwendest. Vor allem solltet Ihr ihn viel loben, streicheln oder mit Hundekuchen verwöhnen wenn er folgsam war. Bringt aber ausreichend Geduld mit und überfordert ihn nicht. Vielleicht besucht Ihr auch einen Hundeerziehungskurs. Mit einem Hund kannst Du sehr viel Freude erleben, er ist sehr sensibel und zeigt Euch anhand seines Gesichtsausdrucks, seiner Augen, seinen Lefzen, seiner Ohren und vor allem seiner Rute seine Hundelaune.

Juckreiz nervt auch Hunde
Damit Euer Hund gesund bleibt, ist es wichtig dass Ihr ihn einmal im Jahr impfen und mindestens zweimal im Jahr entwurmen lasst. Sollte er sich ständig kratzen, kann das die Folge von Flöhen sein, hier kann ihm der Tierarzt helfen. In der warmen Jahreszeit solltet Ihr auf Zecken an Eurem Hund achten. Findet Ihr welche, so müssen sie mit einer speziellen Pinzette entfernt werden, auch hier könnt Ihr den Tierarzt um Hilfe fragen. In die Badewanne braucht Euer Hund nur in Ausnahmefällen, aber sein Fell bürsten könnt Ihr täglich, das tut ihm gut und gefällt ihm.

www.jugendtierschutz.de

nach oben... Geschrieben von Annette am Mittwoch 17. Oktober 2007

Der Igel als Nutztier

Igel schützen, aber richtig
In diesen Wochen sind wieder vermehrt Igel anzutreffen, die sich mit Nahrungssuche auf die kalte Jahreszeit vorbereiten. Es gibt nur wenige Situationen, in denen einem Igel wirklich geholfen werden muss, warnt der Deutsche Tierschutzbund. Gut gemeinte Hilfe führt oft zum Gegenteil. Das Tier wird aus seiner natürlichen Umgebung herausgerissen und kann bleibende Schäden davontragen. Daher gilt der Rat: Zuerst beim Tierarzt oder dem örtlichen Tierschutzverein um Rat fragen und nicht vorschnell handeln.

Ein einsamer Igel im Garten erweckt bei vielen Menschen Mitgefühl. Wer in diesen Tagen einen Igel tagsüber sieht - sei es ein erwachsenes Tier oder ein Igelsäugling - so sollte das Tier aus sicherer Entfernung beobachtet werden. Nur verwaiste Igelsäuglinge, verletzte oder kranke Igel sind wirklich hilfsbedürftig. Diese erkennt man sofort daran, dass sie tagsüber herumliegen, oft mager sind und sich apathisch verhalten. Für die bevorstehende Winterzeit gilt zudem: Igel, die bei Dauerfrost oder geschlossener Schneedecke, draußen herumlaufen, sind meist krank oder geschwächt.

Wer in solchen Notfällen helfen will, sollte das Tier vorsichtig aufnehmen und zuerst einmal zum Tierarzt oder zum örtlichen Tierheim bringen. Denn schon falsche Ernährung kann das Todesurteil für ein hilfloses Igelchen bedeuten. Das sicher gut gemeinte Schälchen warme Milch am Morgen kann den Tod bringen.

Die kalte Jahreszeit ist auch für den praktischen Tierschutz eine Igelhochsaison. Viele in Not geratene Igel werden in den bundesweit über 500 dem Deutschen Tierschutzbund angeschlossenen Tierheimen abgegeben und zur Überwinterung untergebracht. Der damit verbundene Aufwand lässt sich nur durch ehrenamtliche Helferinnen und Helfern und durch Spenden realisieren.

Auszug www.Tierschutzbund.de

Zusammenfassung:

Gesunde Igel nicht mit ins Haus nehmen
Keinesfalls darf ein untergewichtiges Tier vor dem 1. November der Natur entnommen werden, da er durchaus das nötige Körpergewicht für den Winterschlaf noch erreichen kann.
Im Garten an einem trockenen, geschützten Ort eine Futterstelle einrichten
Als Futter ideal ist Katzen- und Hundefutter, gemischt mit Rinderhack, geriebenen Karotten, Hundeflocken, rohes Hühnerklein, ein Stückchen Banane oder Apfel
Nicht geeignet ist Milch (führt zu Durchfällen), Gesalzenes, Gewürztes oder Gezuckertes
Frisches Wasser sollte stets zur Verfügung stehen.
Im Garten dem Igel einen trockenen und geschützten Unterschlupf für den Winterschlaf anbieten. Ideal sind Laub und Reisighaufen, Holzstapel, Gartenlauben.
Igel unter 600 g sollten im Spätherbst zur Überwinterung ins Haus genommen werden.
Im Schnee oder bei Frost aufgefundene Igel auch ins Haus nehmen.
Aufgefundene Igel von Parasiten (Zecken, Flöhe, u.Ä. ) befreien und vom Tierarzt gegen Innenparasiten behandeln lassen
Die Pflege dauert den ganzen Winter und danach muß der Igel im Frühjahr wieder in die Freiheit entlassen werden.

Ferner hat der Verein PRO IGEL e.V. ein Beratungstelefon eingerichtet.

Die Nummer lautet: 0180/5555 9551

oder http://www.pro-igel.de

Dort sind viele Neuigkeiten zum Thema Igel nachzulesen.

Auszug aus www.tierschutzverein-holzkirchen.de

nach oben... Geschrieben von Annette am Mittwoch 24. Oktober 2007

Der Wellensittich als Haustier

Seine Heimat hat der Wellensittich in Grassteppen und offenen Waldgebieten Australiens. Da ihm in der freien Natur bekanntlich ein riesiger Lebensraum zur Verfügung steht, sollte ihm dieser bei der Haltung als Haustier, zumindest anhand eines großen Käfigs und regelmäßigen Ausflügen in der Wohnung gewährt werden.

Da er von Natur aus ein verspielter Vogel ist, braucht er Beschäftigung und Ansprache. Wichtig sind nicht nur verschiedene Spielsachen sondern vor allem auch ein weiterer Wellensittich. Haltet bitte niemals Eure Wellensittiche allein! Ein Schwarmvogel fühlt sich einzeln ungeschützt und unwohl. Jeder Wellensittich hat ein Recht auf mindestens einen anderen Wellensittich.

Freie Flugbahn ohne Hindernisse
Am glücklichsten sind Wellensittiche in einer großen Voliere, in der sie klettern und fliegen können. Aber haltet niemals Eure Wellensittiche in einem runden Käfig. Runde Käfige sind absolut ungeeignet, weil sich Vögel darin schlecht orientieren können und diese Käfige zwar hoch sind aber nicht breit genug. Schließlich sind Eure Wellensittiche keine Hubschrauber sondern waagrechte Flieger. Deshalb bitte einen rechteckigen Käfig besorgen, der waagrecht (quer) verlaufende Gitterstäbe ohne Kunststoffüberzug (giftig) besitzt.
Waagrecht deshalb, weil die Wellensittiche gute Kletterer sind und bei senkrecht verlaufenden Drähten keinen Halt finden würden. Bei der Käfigtür solltest Ihr darauf achten dass diese groß genug ist, schließlich wollt Ihr sie ja auch mal raus lassen und da sollten sie sich nirgends anstoßen und ihre Futternäpfe könnt Ihr auch leichter wechseln.

Klang und Spiel
Ein sehr beliebtes Spielzeug für Wellensittiche ist ein Glöckchen. Sie freuen sich über den Klang, wenn sie mit dem Schnabel dagegen stoßen. Überladet ihren Käfig aber nicht mit zu viel Spielzeug, lieber hängt Ihr abwechselnd Zweige und Äste rein und erneuert diese von Zeit zu Zeit.

Bequemes Aussitzen
In dem Käfig waren bestimmt auch Sitzstangen angebracht. Diese solltet Ihr bald gegen Naturzweige in unterschiedlicher Dicke austauschen. Zum einen könnt Ihr so das Nagebedürfnis der Wellensittiche stillen und zum anderen nehmen sie, wenn sie daran rumknabbern, bei frischen Zweigen zusätzlich Mineralstoffe auf, die gesund für sie sind. Da Naturhölzer ja keine Standardmaße haben sondern unterschiedlich dick sind, trainiert der Vogel beim Sitzen auf der Stange automatisch seine Fußmuskulatur. Die Sitzstangen sollten aber mindestens so dick sein, dass sich die Krallen eines Beines nicht berühren und in unterschiedlichen Höhen und genügend großem Abstand angebracht werden, um zum Springen und Fliegen zu verleiten. Diese Hölzer können zum Beispiel aus ungespritztem Ahorn, Pappel, Holunder oder Obstbäumen sein.

Die ausgewogene Speisekarte mit den kleinen Extra´s
Die Futter- und Wassernäpfe bringt Ihr so an, dass sie auch von außen befüllt werden können. Dies erspart Euren Wellensittichen vor allem während der Eingewöhnung viel Aufregung. Näpfe aus Edelstahl, Hartplastik, Keramik oder Porzellan eignen sich besonders da sie gut zu reinigen sind. Den Speiseplan solltet Ihr so abwechslungsreich wie möglich gestalten und die Vögel so früh wie möglich an Extrakost wie Obst (Äpfel, Birnen, Weintrauben, Bananen) und Grünfutter (Salat, Gurken, Möhren) gewöhnen.
Hierfür benötigt Ihr aber eine extra Futterschale, das dann ebenfalls in den Käfig gehängt wird. Das Grundfutter besteht aus einer ausgewogenen Körnermischung und muss Euren Wellensittichen genauso wie frisches Wasser immer zur Verfügung stehen.
Leckereien wie Kolbenhirse lieben Deine Wellensittiche besonders, Du darfst sie ihnen aber höchstens 1-2 x pro Woche füttern, da sie sonst zu dick werden könnten.
Achtung: Wegen des hohen Säuregehalts keine Zitrusfrüchte, nichts Gefrorenes und auch kein nasses Grünfutter!

Gesund und dabei wohl fühlen
Eure Wellensittiche sind sehr reinliche Tiere und lieben es deshalb sehr, wenn Ihr ihnen regelmäßig ein Badehaus an den Käfig anbringt. Damit sie darin aber nicht ausrutschen können, sollte der Boden ein gerilltes Profil haben. Eine Sepiaschale oder einen Schnabelwetzstein brauchen Wellensittiche wegen ihres übermäßigen Schnabelwachstums. Diese sollten am besten neben einer Sitzstange am Gitter angebracht werden, wo immer die Möglichkeit zu knabbern besteht. Die darin enthaltenen Stoffe sind für das Knochensystem und zur Bildung der Federn sehr wichtig.

Auf den Boden des Käfigs streut Ihr mindestens 2 cm hoch den Vogelsand, auf keinen Fall dürft Ihr Bausand oder Blumenerde verwenden, da diese unverträgliche Stoffe enthalten. Der Vogelsand dient zur Hygiene und liefert zusätzlich Mineralstoffe. Die darin enthaltenen Steinchen sind für die Verdauung der Wellensittiche lebenswichtig. Wechseln müsst Ihr den Sand ein bis zweimal in der Woche, dabei solltet Ihr die Bodenschale mit heißem Wasser (kein Haushaltsreinigungsmittel!) gründlich reinigen und anschließend trocken reiben.

Auszug aus www.Jugendtierschutz.de

nach oben... Geschrieben von Annette am Mittwoch 17. Oktober 2007

Die Katze als Haustier

Die Hauskatze stammt von der afrikanischen Wildkatze ab und wird seit etwa 3500 Jahren vom Menschen gehalten. Heute zählen Katzen zu den beliebtesten Heimtieren.

Ein sauberes Katzenklo macht Katzen froh
Eure Katze kann sehr eigenwillig sein und will nur mit Euch schmusen wenn sie Lust dazu hat. Dann kann sie aber sehr lieb sein und laut schnurren, sich rollen oder mit den Pfoten treten. Die Erziehung wird sich als nicht ganz einfach herausstellen, deshalb solltet Ihr Euch in Geduld üben. Um sie also stubenrein zu erziehen ist es wichtig, dass sie anfangs immer gelobt wird, wenn sie die Katzentoilette benutzt hat. Diese sollte übrigens ausreichend groß sein, ohne Deckel, an einem ruhigen Ort untergebracht sein und mit ausreichend Katzenstreu gefüllt sein. Reinigen solltet Ihr die Toilette bitte täglich. Viele Katzen bevorzugen zwei Toiletten, da sie gerne Kot und Harn an verschiedenen Orten absetzen.

Ein Platz an der Sonne
Ein Korb und eine Decke solltet Ihr für die Katze ebenfalls bereitstellen, weil sie sich da gerne reinkuschelt. Zur Krallenpflege und zum Spielen benötigt sie noch einen Kratzbaum, somit könnt Ihr verhindern, dass sie an Möbeln oder sonstigen Gegenständen kratzt. Sorgt aber bitte dafür dass dieser standfest ist und nicht wackelt, wenn sie drauf springen will. Es könnte sonst sein, dass sie ihn nicht annimmt. Katzen schauen gerne zum Fenster hinaus und dösen an warmen Sonnenplätzen. Alle Katzen mögen gerne Verstecke. Von geschützten Orten können sie alles beobachten, ohne selbst entdeckt zu werden.
Probiert es einfach mal aus: Legt eine Lange Decke über einen Sessel oder über Stühle. Viele Katzen liegen gerne darunter. Oder stellt Kartonschachteln auf, in die Ihr an einer Seite ein Loch schneidet. Katzen spielen auch gerne mit den Fransen von Flickenteppichen. Diese sind ganz billig im Handel zu erhalten. Gestaltet das Leben Eurer Katze abwechslungsreich. Denn nichts ist schlimmer als Langweile!

Was bei Laune hält
Bei der Hauskatze können wir immer noch ursprüngliche Verhaltensweisen der Wildkatze entdecken, wie z.B. der Jagdtrieb, der sich in ihrer großen Spielfreude zeigt. Gerade wenn Eure Katze als reine Wohnungskatze gehalten wird, ist es wichtig, dass Ihr mit der Katze täglich ausgiebig spielt.

Es gibt Katzen, die lieber einzeln leben und andere Katzen, die die Gesellschaft von anderen Katzen gerne mögen. Viele Katzen lieben es mit einem Katzenfreund zu spielen und zu kuscheln.

Ein kritischer Feinschmecker
Zu der täglichen Pflege gehört es natürlich, dass Ihr die Katze füttert. Hierbei sind drei verschiedene Schalen sinnvoll, eines für Dosenfutter, eines für Wasser und eines für Trockenfutter. Milch solltet Ihr der Katze nicht geben, lieber frisches Wasser. Ebenfalls solltet Ihr der Katze kein rohes Fleisch oder Fisch, sowie Wurstschalen oder Knochen füttern.

Wundert Euch nicht darüber, wenn die Katze Grünpflanzen anknabbert, weil sie nämlich Gras braucht um beispielsweise verschluckte Haare erbrechen zu können. Sollte Eure Katze nur in der Wohnung gehalten werden, ist es sinnvoll für sie einen Topf mit Katzengras anzupflanzen. Dazu könnt Ihr „Wiesengras“ aus der Samenhandlung hernehmen.

Störenfriede
Damit sie gesund bleibt, sollte die Katze mindestens einmal im Jahr von einem Tierarzt untersucht und vorsorglich geimpft werden. Eine Wurmkur braucht sie zweimal im Jahr. Kontrolliert auch die Ohren ob sie immer schön sauber sind damit sich keine Milben einnisten.

Auszug aus www.jugendtierschutz.de

nach oben... Geschrieben von Annette am Mittwoch 17. Oktober 2007

Die Ratte als Haustier

Eine Ratte als Haustier hat gewisse Wünsche und Anforderungen an Euch. Als erstes solltet Ihr beachten, dass sie dringend einen Kameraden brauchen, da sie auch in der Natur in Rudeln auftretten. In ihrem Käfig ist sie von Euch abhängig und braucht Eure Pflege und Zuwendung. Schön wäre es, wenn Eure Ratte aus dem Tierheim kommt, denn da sind leider sehr viele die auf ein neues Zuhause warten. Aber nehmt mindestens zwei, die sich bereits aneinander gewöhnen konnten und sich gut vertragen.

Tagsüber dürft Ihr Eure Ratten nicht stören! Sie werden erst abends aktiv und wollen dann spielen, nagen (an nicht gespritzten Ästen), verstecken sich oder klettern. Um ihnen dies zu ermöglichen sollte der Käfig groß sein. Im Handel gibt es meist gar keine passenden Rattenkäfige. Leicht lassen sich tolle Rattenkäfige aus großen Vogelvolieren, die es im Handel gibt, bauen. Je größer die Unterbringung, desto besser, weil Eure Ratten dann ihren ausgeprägten Bewegungsdrang ausleben können. Wichtig ist auch, dass die Gitterstäbe quer verlaufen, weil sie daran hoch klettern wollen. Damit Euch keine Ratte ausbüchsen kann, sollte der Abstand der Gitterstäbe höchstens 1,0 cm bis 1,5 cm betragen. Als Schlafhaus könnt Ihr ihnen ein Meerschweinchenhaus aus Plastik (Holz würden sie anknabbern) oder dunkle Röhren (7 – 12 cm) aus dem Baumarkt, die sie zugleich auch als Versteck nutzen, anbieten.

Besondere Freude könnt Ihr ihnen bereiten, wenn Ihr zusätzlich zu ihrer Grundausstattung wie Nippeltränke und Futterschale, mehrere Ebenen (zu beachten: auf der letzten(obersten) Ebene muss sich die Ratte noch aufrichten können) aus ungiftig lackierten Brettern (ungiftig deshalb, weil sie daran nagen) zur Verfügung stellt und diese mit Leitern oder Ästen verbindet, Kletterstricke vom Käfigdeckel herabhängen lässt, eine Schale mit Vogelsand zum Graben oder eine Buddelkiste hineinstellt.

Achtung: Laufräder sind für die Ratten ungeeignet! Sie könnten sich mit ihrem langen Schwanz einhängen und sich verletzen.

Der Futternapf sollte aus Keramik sein, dann ist er leicht zu reinigen und kann vor allem nicht kippen und die Ratten verletzten. Füttern könnt Ihr die Ratten mit einem Trockenfutter aus der Zoofachhandlung, bestehend aus verschiedenen Flocken, Körnern, Nussfrüchten und ölhaltigen Sämereien. Etwas Obst (Äpfel, Birnen, Bananen, Weintrauben) und Gemüse (Tomaten, Karotten, Futterrüben und Gurken) darf bei der Ernährung auch nicht fehlen, vielleicht macht es Euch ja Spaß, wenn Ihr dies vorsichtig mit der Hand reicht, so kann die Ratte daran knabbern und sich an Euch gewöhnen.
Auch frisches Grünfutter wie Salat, Löwenzahn oder Gänseblümchen dürft Ihr ihnen geben. Ein- bis zweimal in der Woche freuen sie sich auch über ein wenig Käse, Hüttenquark oder ein Stückchen hartgekochtes Ei.

Als Einstreu eignet sich saugfähige Heimtierstreu hervorragend. Sägemehl, Torf oder Hobelspäne aus der Schreinerei dürft Ihr nicht verwenden. Der darin enthaltene Staub ist für die Ratte schädlich und kann sie krank machen. Die komplette Einstreu müsst Ihr mindestens ein- bis zweimal in der Woche wechseln. Ihre Schlafhäuser könnt Ihr mit Heu oder Stroh auspolstern, wichtig ist auch hier eine wöchentliche Reinigung. Über den Standort des Rattenheims müsst Ihr Euch sorgfältig Gedanken machen. Zugluft oder Kälte kann sie krank machen, direkte Sonne vertragen sie ebenfalls nicht. Lärm oder laute Musik ist eine zusätzliche Belastung für sie. Sie sollten es deshalb hell, trocken und ruhig haben.

Auch wenn Ihr die „Ratten-Wohnung“ noch so abwechslungsreich eingerichtet habt, dürft Ihr aber nicht vergessen, dass sie täglich ihren Auslauf von mindestens 1 bis 2 Stunden brauchen. Um hier keine bösen Überraschungen zu erleben, solltet Ihr einiges beachten: Möbel, Elektrokabel, Pflanzen (können giftig sein), Bücher usw. werden von den kleinen Nagern nicht verschont. Hier ist es also wichtig, dass Ihr sie nur unter Eurer Aufsicht rumlaufen lässt. Schranktüren, Schubladen, enge Spalten zwischen Möbeln und Wände usw. dürfen für die Ratten nicht zugänglich sein. Bring bitte Verständnis für die kleinen Nager auf, wenn sie „unterwegs“ in Eurer Wohnung, Urin und Kot absondern!

Wenn sich die Ratten an Euch gewöhnt haben, können sie sehr verschmust und zutraulich werden. Ihr könnt sie dann auf den Arm nehmen oder auf Eurer Schulter sitzend spazieren tragen. Was Ihr jedoch nie machen dürft: Am Schwanz packen und in die Luft heben, das mögen sie nämlich gar nicht und Schmerzen würdet Ihr ihnen auch zufügen – Ihr wollt schließlich auch nicht an den Ohren gezogen werden!

Wenn Ihr Euren Ratten eine saubere „Wohnung“ zur Verfügung stellt, sie ausgewogen ernährt und sorgsam mit ihnen umgeht werden sie nur selten krank. Solltest Ihr dennoch bemerken, dass sie verklebte Augenränder oder verkrustete Nasenöffnungen haben oder rasselnde, knackende und keuchende Atemgeräusche von sich geben, nicht zum Fressen kommen, Durchfall haben oder traurig in der Ecke sitzen, dann muss die Ratte umgehend zu einem Tierarzt gebracht werden.

www.jugendtierschutz.de

nach oben... Geschrieben von Annette am Mittwoch 17. Oktober 2007

Exotische Tiere als Fundtiere

Leguane in der Lampertheimer Landschaft
Überforderte Tierfreunde setzen immer wieder Reptilien aus / Exoten-Shows in der Kritik
Von unserer Mitarbeiterin Andrea Hartkorn

Lampertheim. Leguane, Bartagamen, Schlangen, Schildkröten sowie Skorpione - wer glaubt, diese Tiere befinden sich in Deutschland nur in Zoohandlungen, auf Exoten-Shows oder im Besitz privater Terrarienfreunde, täuscht sich. Selbst auf Lampertheimer Gemarkung sind sie immer mal wieder in freier Wildbahn anzutreffen. Allerdings haben sich die meisten Exoten nicht freiwillig in die Lampertheimer Landschaft begeben.

Dabei wurde entsprechend nachgeholfen, wie Annette Maring, Vorsitzende des Lampertheimer Tierschutzvereins bestätigt. “Viele Tierfreunde überschätzen sich bei der oftmals problematischen Haltung und Pflege dieser anspruchsvollen Tiere. Wenn sie zu groß werden oder ein Umzug ansteht, setzt man sie einfach in die Landschaft aus”, erklärt sie. Die Wärme liebenden Exoten, die hier nicht heimisch seien, hätten in freier Wildbahn keinerlei Überlebenschance: “Wir mussten schon einen 1,50 Meter großen Leguan einfangen, was gar nicht so ungefährlich war. Schließlich wehren sich die verängstigten Tiere auch.”

Weil das Tierheim nicht über die nötige Sachkenntnis exotischer Tiere verfüge, müssten diese zu einer speziellen Pflegestelle im Odenwald transportiert werden…

Auszug aus dem
Südhessen Morgen
13. Oktober 2007

nach oben... Geschrieben von Annette am Montag 15. Oktober 2007

Freilebende Stadttauben

Jeder kennt sie: die Stadttaube.
Von den einen Menschen, liebevoll gefüttert und von den anderen Menschen als „Ratten der Lüfte“ verunglimpft, lebt dieser Vogel in fast allen größeren Städten in der Nähe des Menschen.

Die Stadttaube ist ein interessanter Vogel. Sie ist ein verwildertes Haustier, denn die Stadttaube, die ursprünglich von der Felsentaube abstammt, wurde bereits 5000 v.Chr. als Haustier gehalten.

Verwilderte Haustauben folgten den Menschen in die Städte, wo sie gute Nistgelegenheiten in den Nischen der Häuser und den Stadtmauern fanden. Ihre Nahrungsquelle war das Getreide auf den Feldern. Diese Gemeinschaft zwischen Mensch und Taube blieb bis zur ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts unverändert. Erst ab ungefähr 1950 vermehrte sich der Taubenbestand in den großen Städten Europas und der USA rasant.

Den Menschen ging es wirtschaftlich besser. Essensreste, die Menschen auf die Straße warfen, wurden eine neue Nahrungsquelle für die Tauben. Nach und nach verlagerten sie ihren Lebensraum vollständig in die Stadt.

Wie sieht eine tierschutzkonforme Lösung aus?
Zur langfristigen und tierschutzgerechten Regulierung von Stadttaubenschwärmen ist eine mehrgleisige Strategie nötig. Die Fütterung der Tauben sollte den Vögeln zuliebe nicht überall in der Stadt erfolgen. So sollten belebte Plätze in der Innenstadt sowie Wohnanlagen oder Plätze in der Nähe von Kliniken gemieden werden. Wichtig ist, dass den Tauben innerhalb von kontrollierten Taubenschlägen artgerechtes Futter von autorisierten Personen zur Verfügung gestellt wird.
In den Taubenschlägen oder –türmen müssen zuverlässige Helfer die gelegten Eier durch Gips-Eier ersetzten. Der Austausch der gelegten Eier ist wichtig, damit die Population nicht ansteigt. Mittlerweile liegen positive Erfahrungen aus mehreren Städten (z.B. Augsburg, Esslingen, Aachen) vor.

Unser gemeinsames Ziel ist es, dass die Stadttaube ein tiergerechtes Leben in den Städten führen kann und dass sie als ein fester Bestandteil im Stadtbild akzeptiert und respektiert wird. Um dies zu erreichen, müssen wir einerseits die Bedürfnisse der Taube kennen und berücksichtigen, aber zum anderen müssen wir auch die Ängste, Vorurteile und Wünsche der Menschen in den Städten ernst nehmen und nach tragfähigen, tierschutzgerechten Kompromissen suchen. Um auf lange Sicht etwas zu erreichen, sollten städtespezifische Konzepte ausgearbeitet werden, in der, neben Vertretern des Tierschutzes, auch Vertreter der Gemeinde, des Veterinäramtes und des Umweltamtes integriert werden. Nur mit Geduld und kontinuierlicher Überzeugungsarbeit durch Tierschützer lassen sich die Behörden überzeugen.

Noch etwas: Stadttauben gefährden nicht die menschliche Gesundheit! Ihr habt vielleicht auch schon einmal Ausdrücke wie „Salmonellen-Bomber“ oder ähnliches gehört. Das stimmt einfach nicht, was eine aktuelle wissenschaftliche Studie mit Zahlen eindeutig belegt. In dieser Studie wurden alle seit den 40er Jahren bis zum Jahr 2004 beschriebenen Krankheitsfälle auf der ganzen Welt ausgewertet.

In fast 50 Jahren wurden nur 222 Krankheitsfälle beim Menschen beschrieben, die von durch Tauben verursacht. Die Übertragung von Salmonellen durch die als „Salmonellen-Bomber“ verunglimpfte Taube erfolgte in nur einem einzigen Fall. Das Vorurteil gegen die Stadttaube ist rein willkürlich und dient der Stimmungsmache gegen das Tier, da viele Menschen Angst vor Krankheiten haben. Es entbehrt aber jeder Realität!

Auszug aus www.jugendtierschutz.de

nach oben... Geschrieben von Annette am Mittwoch 17. Oktober 2007

Lisa

Hallo !

Ich bin´s , Lisa. Ich war bis 30.07.07 bei euch. Die kleine Dackel-Terrier-Mix-Hundedame, erinnert ihr euch? Tja, an diesem Tag hat mich meine Familie geholt.
Meine Familie , das sind Frauchen Christel, Herrchen Helmut, die großen Kinder Alexandra + Christian. Alles in allem eine coole Truppe. Einen Kumpel habe ich auch gefunden, den Loki, einen Schnauzer-Mischling, der manchmal etwas sonderbar ist, aber sonst in Ordnung, Jedenfalls kann man ihm Spielzeug ganz einfach klauen, der wehrt sich gar nicht. Haha!

Ich habe mich hier super eingewöhnt, habe meine Lieblingsplätze , eine Sonnenliege im Hof, meinen Korb im Flur, ein kuschliges Schlafbettchen neben dem Bett von meinem Frauchen, einen eigenen Platz auf der Couch (mit toller Hundedecke).
Abends vor dem Schlafengehen ist immer Balg- und Spielstunde. Meine Leute gehen ganz lang Gassi mit mir. Da gibt es große Sandberge, die ich immer wieder rauf und runter renne. Dann bin ich ganz schön müde.

Meine Leute haben schnell gemerkt, dass ich ganz doll auf Plüschspielzeug mit Quietscher stehe und bringen mir immer wieder welche mit. Toll, was?

So das wars für heute. Vielleicht melde ich mich mal wieder.
Viele Grüße von eurer Lisa

nach oben... Geschrieben von Annette am Dienstag 9. Oktober 2007

Tier - Patenschaften

Patenschaften im Tierheim können auf verschiedenste Art und Weise übernommen werden:

Für die Übernahme einer Tierpatenschaft bestehen zwei Möglichkeiten.

Für Hunde + Katzen, die schon lange im Tierheim sind, kann eine Patenschaft nur für dieses Tier übernommen werden. Der Pate hat somit die Möglichkeit, ” sein ” Tier zu besuchen und sich mit ihm zu beschäftigen, auch Futter + Zubehör bringen kann.

Natürlich ist es unser vorrangiges Ziel, das Tier gute Hände zu vermitteln, so dass in diesem Falle die Patenschaft erlischt oder auf einen anderes Tier übertragen werden kann. Ihren finanziellen Beitrag bzw. Sachspende können Sie selbst bestimmen.

Wenn Sie uns ausschließlich finanziell unterstützen möchten, können Sie auch die Patenschaft für einen Tierzwinger übernehmen. Ihre Spende kommt dann dem jeweils in diesem Zwinger befindlichen Tier zugute. Auch hier ist der Betrag selbst zu bestimmen.

Der Tierschutzverein kümmert sich um die Versorgung von unzähligen freilebenden Katzen. Um die Grundversorgung der Katzen auch weiterhin gewährleisten zu können, suchen wir Katzenfreunde, die eine Patenschaft übernehmen. Der Betrag ist nicht festgelegt, jede Spende hilft uns weiter!

Unabhängig von finanzieller Hilfe brauchen wir auch dringend Unterstützung bei der Fütterung und beim Einfangen der Katzen. Bitte melden Sie sich, falls Sie, wenn auch vielleicht nur vertretungsweise, Zeit für diese Aufgabe aufbringen können.

Vielleicht ist ja eine Futterstelle ganz in Ihrer Nähe und so mit ganz wenig Aufwand zu betreuen oder auch nur für 1 - 2 Wochen, damit der Betreuer auch in Ruhe Urlaub machen kann.

nach oben... Geschrieben von Annette am Montag 15. Oktober 2007