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Archiv für Juli, 2011

Nachlese Mitgliederversammlung 2011

Dringend Paten gesucht
14.07.2011 - LAMPERTHEIM

MITGLIEDERVERSAMMLUNG Lampertheimer Tierschutzverein blickt ins Jahr 2010 zurück

(jaz). Die Mitgliederversammlung des Lampertheimer Tierschutzvereins am Dienstag hat mit der Begrüßung der anwesenden Mitglieder und Gäste durch die Vorsitzende Annette Maring begonnen, bevor Schriftführerin Karin Kollascheck die Tagesordnung verlas. Den Beginn machte der Bericht der Vorsitzenden Maring.

Steigende Anzahl von ausgesetzten Tieren

Darin blickte sie auf die geleisteten Reparatur- und Sanierungsarbeiten im Tierheim zurück. Maring machte aber auch auf Mängel beim Bau des Gebäudes aufmerksam. Danach bedankte sich die Vorsitzende bei allen Helfern und lobte deren Engagement. Sie betonte jedoch auch, dass diese Umbauarbeiten viel Geld verschlungen hätten. Begeistert zeigte sich Annette Maring von der Spendenbereitschaft der Bevölkerung.

Erschrocken war sie jedoch über die steigende Anzahl von ausgesetzten Tieren in Lampertheim und Umgebung. Bei dieser Gelegenheit sprach sie das Leiden der ausgesetzten Tiere im Tierheim an. Als besondere Anekdote zum Thema „Fundtiere“ erzählte Maring von einem ein Meter langen Krokodil, das einem Zirkus entwischt war. Das Tier wurde jedoch von den Verantwortlichen wieder aus dem Tierheim abgeholt.

Die Vorsitzende verwies in ihrem Bericht außerdem auf den 21. Tag der offenen Tür am 4. September im Tierheim. Auch die Gründung einer Jugendabteilung war ein Punkt in ihrem Bericht. Diese solle Kinder näher an Tiere und den Umgang mit ihnen heranbringen. „Kinder und Tiere gehören zusammen“, so die Vorsitzende.

Kassenwartin Rosemarie Ristow erklärte den Anwesenden in ihrem Bericht, dass die Einnahmen deutlich niedriger seien als noch im Vorjahr. Die eingenommenen 37 000 Euro setzten sich aus verschiedenen Bereichen zusammen, zum Beispiel aus Mitgliedsbeiträgen, Spenden oder Tierpatenschaften. Gerade die Bereitschaft zu einer Tierpatenschaft sei im vergangenen Jahr gesunken. Zu diesem Anlass appellierte Annette Maring an die Bevölkerung, wieder vermehrt Tierpatenschaften zu übernehmen. Ein weiterer Faktor, der die Finanzen des Tierschutzvereins stark belaste, sei die Erhöhung der Energiekosten. Deshalb hofft die Kassenwartin in Zukunft auf eine Verbesserung der Finanzen.

Die Kassenprüfer Silvia Rupietta und Knut Stieger legten anschließend dar, dass sich keine Unregelmäßigkeiten in der Buchhaltung des Vereins befänden. Bei den darauffolgenden Wahlen wurden alle Mitglieder in ihren Ämtern bestätigt. Zusätzlich erklärte sich Manfred Richter bereit, zukünftig Stellvertreter der Kassenprüfer zu sein.

Lampertheimer Zeitung vom 14.7.2011

nach oben... Geschrieben von Annette am Freitag 15. Juli 2011

Tag der offenen Tür am 4. September 2011

Lampertheim. Zu einem Tag der offenen Tür hatte der Lampertheimer Tierschutzverein für Sonntag, 4. September, von 11 bis 18 Uhr auf das Tierheimgelände in den Böllenruthen eingeladen.

Ein buntes Programm mit musikalischer Unterhaltung und Bewirtung erwartete die Zwei- und Vierbeiner. Der Erlös des Festes wird ausschließlich den herrenlosen Tieren zugute kommen. Der Bau einer neuen Zwingeranlage ist in Planung. Kuchenspenden für diesen Tag sind erwünscht. Um Absprache unter Telefon 06206/5 32 25 wird gebeten.

2010 wurden laut Vereinsvorsitzender Annette Maring im Tierheim 412 Tiere betreut. Aktuell kümmern sich die Tierschützer um 49 Hunde, 53 Katzen, 3 Kaninchen und 2 Schildkröten, 1 Bartagame.

Info: Der Tag der offenen Tür wird am 4. September, In den Böllenruthen 40, von 11 bis 18 Uhr begangen. 13.30 Uhr spielt die Musikschule Lampertheim auf, ab 14 Uhr bietet die Tanzschule „House of Dance-Style“ ein Kinderschminken für die kleinen Tierheimbesucher. Ab 14.30 Uhr spielte die Guggemusik-Gruppe „Newwlfetzer“ aus Mannheim. Auch einen kleinen Flohmarkt wird es geben.

Das Spendenkonto des Tierschutzvereins Lampertheim ist: Volksbank Darmstadt-Kreis Bergstraße, Kontonummer: 807 70 10, Bankleitzahl: 508 900 00

Tierfutterspenden werden momentan dringend benötigt. Wenn der Spender auf den Anrufbeantworter spricht, dann kann das Futter von einem Helfer auch abgeholt werden, Telefon 06206 3732

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Südhessen Morgen
14. Juli 2011

nach oben... Geschrieben von Annette am Freitag 15. Juli 2011

Tier - Patenschaften

Patenschaften im Tierheim können auf verschiedenste Art und Weise übernommen werden:

Für die Übernahme einer Tierpatenschaft bestehen zwei Möglichkeiten.

Für Hunde + Katzen, die schon lange im Tierheim sind, kann eine Patenschaft nur für dieses Tier übernommen werden. Der Pate hat somit die Möglichkeit, ” sein ” Tier zu besuchen und sich mit ihm zu beschäftigen, auch Futter + Zubehör bringen kann.

Natürlich ist es unser vorrangiges Ziel, das Tier gute Hände zu vermitteln, so dass in diesem Falle die Patenschaft erlischt oder auf einen anderes Tier übertragen werden kann. Ihren finanziellen Beitrag bzw. Sachspende können Sie selbst bestimmen.

Wenn Sie uns ausschließlich finanziell unterstützen möchten, können Sie auch die Patenschaft für einen Tierzwinger übernehmen. Ihre Spende kommt dann dem jeweils in diesem Zwinger befindlichen Tier zugute. Auch hier ist der Betrag selbst zu bestimmen.

Der Tierschutzverein kümmert sich um die Versorgung von unzähligen freilebenden Katzen. Um die Grundversorgung der Katzen auch weiterhin gewährleisten zu können, suchen wir Katzenfreunde, die eine Patenschaft übernehmen. Der Betrag ist nicht festgelegt, jede Spende hilft uns weiter!

Unabhängig von finanzieller Hilfe brauchen wir auch dringend Unterstützung bei der Fütterung und beim Einfangen der Katzen. Bitte melden Sie sich, falls Sie, wenn auch vielleicht nur vertretungsweise, Zeit für diese Aufgabe aufbringen können.

Vielleicht ist ja eine Futterstelle ganz in Ihrer Nähe und so mit ganz wenig Aufwand zu betreuen oder auch nur für 1 - 2 Wochen, damit der Betreuer auch in Ruhe Urlaub machen kann.

nach oben... Geschrieben von Annette am Freitag 15. Juli 2011

Was Sie über Ihre Katze noch nicht wußten

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Drei Dinge, die Sie vielleicht noch nicht über Katzen wussten

Die Katze ist eines der beliebtesten Haustiere. Doch wie gut kennen Katzenhalter ihr Tier? Drei Dinge, die Sie so vielleicht noch nicht wussten:

1. Das Fauchen einer Katze wird vom Menschen häufig falsch interpretiert. Viele halten es für ein aggressives Verhalten und schimpfen deswegen mit dem Tier. In der Regel geht dem Fauchen aber eine Situation voraus, die die Katze als unangenehm oder verunsichernd empfindet. Das Fauchen ist dann also eine Reaktion darauf, dass sie sich beispielsweise vom Menschen oder der Mitbewohner-Katze bedrängt fühlt. Die Katze wünscht sich mehr Distanz.

2. Betont langsames Blinzeln hingegen kann unter Katzen ein Beschwichtigungssignal sein. Es bedeutet in Spannungsmomenten zwischen zwei Katzen soviel wie ‚Ich bin dir freundlich gesinnt und möchte keinen Streit‘. Ist alles friedlich, ist das Blinzeln einer Mitbewohner-Katze, aber auch dem Menschen gegenüber ein Zeichen für eine freundschaftliche Kontaktaufnahme, auf die der Mensch dann auch eingehen sollte, rät die Hamburger Katzenpsychologin Christine Hauschild: „Blinzelt mich meine Katze an, so imitiere ich das immer sofort und blinzele zurück. Das ist wie ein Gespräch zwischen ihr und mir und zudem eine gute Gelegenheit, einen Streichelmoment einzulegen.“ Sie dürfen auch gerne zuerst blinzeln – Ihre Katze wird antworten!

3. Wer gleich mehrere Stubentiger zuhause hat, weiß, dass es hier auch schon mal zu Spannungssituationen zwischen den Tieren kommen kann. Die Gründe hierfür sind vielfältig und reichen insbesondere bei reinen Wohnungskatzen von Langeweile bis hin zu Grenzen setzen wollen. Doch oftmals übersehen wir Menschen dies, denn Katzen kommunizieren häufig sehr subtil. Beispiel: Eine Katze sitzt im Türrahmen vor dem Flur. Vermeintlich tut sie nichts außer zu schauen - sie faucht nicht, sie greift nicht an, aber dennoch traut sich die zweite Katze nicht an ihr vorbei. Der Grund: Der Durchgang ist zu eng. Hier kann der Tierhalter helfen, indem er beispielsweise einen Stuhl neben die Tür stellt. So kann die eine Katze den Weg über den Stuhl nehmen und muss so weniger in den persönlichen Raum der anderen eintreten. „Es ist für die Tiere generell sehr wichtig, Rückzugsräume zu haben“, weiß Christine Hauschild. „Die Mittel hierfür können sehr einfach sein: Beispielsweise ein Stuhl, über den eine Decke bis auf den Boden hängt, so dass sich die Katze für eine Weile ‚unsichtbar‘ machen kann.“ Alle für die Katzen wichtigen Dinge sollten außerdem im Überfluss vorhanden sein, so dass nie Konkurrenzgefühle entstehen.

Noch mehr Interessantes und Wissenswertes rund um tierische Erziehung, Verhaltensforschung und Gesundheitsthemen finden Sie im TASSO-Wissensportal: www.tasso.net/Service/Wissensportal

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nach oben... Geschrieben von Annette am Freitag 15. Juli 2011