Chicco ist ein lustiger Schnauzer-Mischling, Rüde, 15 Monate alt, am Anfang etwas zurückhaltend. Nach kurzer Anlaufzeit entwickelt er sich zu einem aufgeweckten Kerlchen, der bestimmt zu allerlei Streichen aufgelegt sein wird.
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Chicco ist ein lustiger Schnauzer-Mischling, Rüde, 15 Monate alt, am Anfang etwas zurückhaltend. Nach kurzer Anlaufzeit entwickelt er sich zu einem aufgeweckten Kerlchen, der bestimmt zu allerlei Streichen aufgelegt sein wird.
Geschrieben von Annette am Freitag 16. September 2011
Hendrik ist ein wunderschöner Labrador/Berner-Sennen-Mischling. Er ist ein Bube und 15 Monate alt, etwas schüchtern. Wir suchen für ihn dringend ein neues Zuhause, im Zwinger fühlt er sich gar nicht wohl. Für ihn wünschen wir uns einen besonders liebevollen Platz, gerne mit einer Hündin, von der er viel lernen könnte.
Geschrieben von Annette am Freitag 16. September 2011
Tag der offenen Tür: Verein sensibilisiert Besucher für seine Probleme / Buntes Programm mit Tanz und Musik
Tierheim sendet Hilferufe
Von unserem Mitarbeiter Jürgen Klotz
Lampertheim. Bereits zum 21. Mal hat das Tierheim gestern seinen Tag der offenen Tür ausgerichtet. Ab dem Vormittag empfing das Helferteam um Annette Maring in den Böllenruthen zahlreiche Gäste, die sich über die Arbeit der Einrichtung informieren und die Tiere anschauen wollten.
Die Hunde bellten aufgeregt, denn viele Besucher waren gekommen, um mit den Vierbeinern auf Tuchfühlung zu gehen. Der Tierschutzverein, Träger des Heims, hatte sich einiges ausgedacht, um die Menschen dorthin zu locken, wo die Tiere ihre Hilfe brauchen.
Erstmals Aufnahmestopp
Maring, Erste Vorsitzende des Vereins, machte deutlich, dass die Situation der Institution zurzeit ernst ist: “Wir sind momentan völlig überbelegt, zum ersten Mal überhaupt haben wir einen Aufnahmestopp.” Vor wenigen Monaten gab es im Tierheim nur drei Katzen, inzwischen sind es 53. Dazu kommen 49 Hunde, drei Kaninchen, zwei Schildkröten und eine Bartagame. Und so muss Annette Maring dieser Tage etwas tun, was sie sehr ungern und nur schweren Herzens macht: Tiere abweisen.
Ein weiteres unschönes Resultat der Überbelegung: Die finanzielle Situation sieht alles andere als rosig aus. Kosten für Futter und ärztliche Betreuung sind explodiert, dazu kommt, dass es in der Ferienzeit kaum Vermittlungen und weniger Spenden gibt. “Die Einnahmen decken die Ausgaben nicht mehr, es fehlen etwa 60 Prozent im Monat”, so Maring.
Besonders stört sie der sehr kühle Umgang mancher Zeitgenossen mit ihren Haustieren: So werde sich bei Umzügen oft nicht rechtzeitig um deren Verbleib gekümmert. Möge der neue Vermieter sie nicht, landeten sie kurzerhand im Heim. Gleiches gelte nicht selten, wenn die neue Freundin die Katze nicht mag, oder sich bei einer Trennung niemand bereiterkläre, für die Sorge der tierischen Hausgenossen Verantwortung zu tragen.
Und weil die Schicksale oft erschütternd sind, gilt es für die Mitglieder des Tierschutzvereins an einem solchen Tag besonders, sich ins Zeug zu legen, denn, “eine gelungene Veranstaltung wie diese sichert die Finanzen für den nächsten Monat”. Dies scheint wieder gelungen zu sein. Denn die Resonanz war gut, das Wetter spielte mit und die Bevölkerung ließ das Tierheim nicht im Stich.
Am Nachmittag lieferte die Musikschule Lampertheim ihren Beitrag zum Gelingen, außerdem die Tanzschule “House of Dance Style” und die Guggemusiker der Mannheimer “Newwlfezza”.
Im Mittelpunkt standen aber die Tiere. Viele Eltern waren mit ihren Kindern da und natürlich gibt es bei einem solchen Fest die Hoffnung, einige Kontakte knüpfen zu können, an deren Ende eine Vermittlung steht.
Maring hoffte außerdem, der Tag könne Menschen dazu bringen, sich im Verein und für die Tiere zu engagieren, denn “die Lage ist ernst und Mitstreiter werden dringend gesucht”.
Südhessen Morgen
05. September 2011
Geschrieben von Annette am Montag 5. September 2011
Patenschaften im Tierheim können auf verschiedenste Art und Weise übernommen werden:
Für die Übernahme einer Tierpatenschaft bestehen zwei Möglichkeiten.
Für Hunde + Katzen, die schon lange im Tierheim sind, kann eine Patenschaft nur für dieses Tier übernommen werden. Der Pate hat somit die Möglichkeit, ” sein ” Tier zu besuchen und sich mit ihm zu beschäftigen, auch Futter + Zubehör bringen kann.
Natürlich ist es unser vorrangiges Ziel, das Tier gute Hände zu vermitteln, so dass in diesem Falle die Patenschaft erlischt oder auf einen anderes Tier übertragen werden kann. Ihren finanziellen Beitrag bzw. Sachspende können Sie selbst bestimmen.
Wenn Sie uns ausschließlich finanziell unterstützen möchten, können Sie auch die Patenschaft für einen Tierzwinger übernehmen. Ihre Spende kommt dann dem jeweils in diesem Zwinger befindlichen Tier zugute. Auch hier ist der Betrag selbst zu bestimmen.
Der Tierschutzverein kümmert sich um die Versorgung von unzähligen freilebenden Katzen. Um die Grundversorgung der Katzen auch weiterhin gewährleisten zu können, suchen wir Katzenfreunde, die eine Patenschaft übernehmen. Der Betrag ist nicht festgelegt, jede Spende hilft uns weiter!
Unabhängig von finanzieller Hilfe brauchen wir auch dringend Unterstützung bei der Fütterung und beim Einfangen der Katzen. Bitte melden Sie sich, falls Sie, wenn auch vielleicht nur vertretungsweise, Zeit für diese Aufgabe aufbringen können.
Vielleicht ist ja eine Futterstelle ganz in Ihrer Nähe und so mit ganz wenig Aufwand zu betreuen oder auch nur für 1 - 2 Wochen, damit der Betreuer auch in Ruhe Urlaub machen kann.
Geschrieben von Annette am Freitag 15. Juli 2011
TASSO-Newsletter
Drei Dinge, die Sie vielleicht noch nicht über Katzen wussten
Die Katze ist eines der beliebtesten Haustiere. Doch wie gut kennen Katzenhalter ihr Tier? Drei Dinge, die Sie so vielleicht noch nicht wussten:
1. Das Fauchen einer Katze wird vom Menschen häufig falsch interpretiert. Viele halten es für ein aggressives Verhalten und schimpfen deswegen mit dem Tier. In der Regel geht dem Fauchen aber eine Situation voraus, die die Katze als unangenehm oder verunsichernd empfindet. Das Fauchen ist dann also eine Reaktion darauf, dass sie sich beispielsweise vom Menschen oder der Mitbewohner-Katze bedrängt fühlt. Die Katze wünscht sich mehr Distanz.
2. Betont langsames Blinzeln hingegen kann unter Katzen ein Beschwichtigungssignal sein. Es bedeutet in Spannungsmomenten zwischen zwei Katzen soviel wie ‚Ich bin dir freundlich gesinnt und möchte keinen Streit‘. Ist alles friedlich, ist das Blinzeln einer Mitbewohner-Katze, aber auch dem Menschen gegenüber ein Zeichen für eine freundschaftliche Kontaktaufnahme, auf die der Mensch dann auch eingehen sollte, rät die Hamburger Katzenpsychologin Christine Hauschild: „Blinzelt mich meine Katze an, so imitiere ich das immer sofort und blinzele zurück. Das ist wie ein Gespräch zwischen ihr und mir und zudem eine gute Gelegenheit, einen Streichelmoment einzulegen.“ Sie dürfen auch gerne zuerst blinzeln – Ihre Katze wird antworten!
3. Wer gleich mehrere Stubentiger zuhause hat, weiß, dass es hier auch schon mal zu Spannungssituationen zwischen den Tieren kommen kann. Die Gründe hierfür sind vielfältig und reichen insbesondere bei reinen Wohnungskatzen von Langeweile bis hin zu Grenzen setzen wollen. Doch oftmals übersehen wir Menschen dies, denn Katzen kommunizieren häufig sehr subtil. Beispiel: Eine Katze sitzt im Türrahmen vor dem Flur. Vermeintlich tut sie nichts außer zu schauen - sie faucht nicht, sie greift nicht an, aber dennoch traut sich die zweite Katze nicht an ihr vorbei. Der Grund: Der Durchgang ist zu eng. Hier kann der Tierhalter helfen, indem er beispielsweise einen Stuhl neben die Tür stellt. So kann die eine Katze den Weg über den Stuhl nehmen und muss so weniger in den persönlichen Raum der anderen eintreten. „Es ist für die Tiere generell sehr wichtig, Rückzugsräume zu haben“, weiß Christine Hauschild. „Die Mittel hierfür können sehr einfach sein: Beispielsweise ein Stuhl, über den eine Decke bis auf den Boden hängt, so dass sich die Katze für eine Weile ‚unsichtbar‘ machen kann.“ Alle für die Katzen wichtigen Dinge sollten außerdem im Überfluss vorhanden sein, so dass nie Konkurrenzgefühle entstehen.
Noch mehr Interessantes und Wissenswertes rund um tierische Erziehung, Verhaltensforschung und Gesundheitsthemen finden Sie im TASSO-Wissensportal: www.tasso.net/Service/Wissensportal
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Geschrieben von Annette am Freitag 15. Juli 2011